KAWASAKI News
IDM: Lucy Glöckner sorgt für Jubelstimmung!
01.08.2017 00:00:00
<div class="l-section inner"> <div class="k-squared k-squared--full"> <div class="text">Schleiz ist eine Reise wert. Am vergangenen Wochenende bog die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) in der kleinen Stadt im Saale-Orla-Kreis ein. Lucy Gl&ouml;ckner, der Neuzugang im Kawasaki Schnock Team Motorex aus Anr&ouml;chte mit der Startnummer &bdquo;69&ldquo;, punktete auf Anhieb in beiden L&auml;ufen.</div> </div> </div> <div class="text">Das Schleizer Dreieck ist eine andere Welt. Kein Retortenkurs, sondern Natur pur. Nirgendwo sonst im Terminkalender wird ein Rennen so zelebriert und nirgendwo sonst kommen 28.500 Zuschauer an die Strecke gepilgert wie am vergangenen Wochenende.<br /><br />Nach der Trennung von Romain Maitre, der die Erwartungen nicht erf&uuml;llen konnte, hatte das&nbsp; Kawasaki Schnock Team Motorex f&uuml;r die IDM Superbike 1000 hoffnungsvoll die schnelle Lucy Gl&ouml;ckner verpflichtet, die sich schon in der Superstock-Klasse erfolgreich behauptet hat. Obwohl sie das erste Mal in Ber&uuml;hrung mit Kawasaki kam, machte sie sofort N&auml;gel mit K&ouml;pfen. &bdquo;Wir haben alle zusammen konzentriert gearbeitet und das hat den Erfolg gebracht. Ich wurde mit der ZX-10R freilich ins kalte Wasser geworfen, aber ich habe schwimmen gelernt. Nach dem Qualifying von der 14. Position zu starten ist zwar nicht so prickelnd, doch beim ersten Rennen war ich bei der Musik dabei.&ldquo; Gl&ouml;ckner kam als Sechste ins Ziel und bescherte ihrem Team nach der bisherigen Durststrecke einen Befreiungsschlag und die ersten Punkte in der Topklasse der IDM. Lauf zwei beendete sie auf dem zehnten Rang. Gl&ouml;ckners Res&uuml;mee: &bdquo;Die Kawasaki wird immer mehr zu meinem Motorrad. Ich f&uuml;hle mich sicher auf ihr. Wenn ich &uuml;bers Limit gehe, bleibt sie trotzdem stabil.&ldquo; Als eines der wenigen Teams ist Kawasaki Schnock mit Dunlop-Reifen unterwegs. &bdquo;Kein Problem&ldquo;, sagt Lucy Gl&ouml;ckner, &bdquo;ich komme gut damit zurecht und kenne sie von meinen Eins&auml;tzen bei der Langstrecken-WM.&ldquo;<br /><br />Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Teamkollege Damien Raemy st&uuml;rzte im Training. Der Schweizer erlitt einen Oberschenkelbruch und ein Sch&auml;delhirntrauma. Er kann sich nicht an den Hergang erinnern.<br /><br />In der IDM Supersport 600 gab Jonas Geitner nach seinem Fu&szlig;bruch, den er beim Supermototraining erlitten hatte, erstmals wieder Gas. Er wollte unbedingt sein Punktekonto f&uuml;llen. Im ersten Lauf wurde der Bayer jedoch gleich zu Beginn von einem Konkurrenten abgedr&auml;ngt und kam dabei zu Fall. Im zweiten Rennen wurde Geitner Vierter. &bdquo;Weiter nach vorne w&auml;re es nicht gegangen. Ich habe meinen verletzten Fu&szlig; gesp&uuml;rt und ab der dritten Runde auch meine Rippen. Ich bin im ersten Lauf stumpf vom Motorrad gefallen und musste im zweiten schwer die Z&auml;hne zusammenbei&szlig;en, aber ich wollte unbedingt im Ziel ankommen. Meine Gegner haben jetzt schon einen Vorsprung, allein durch die Rennen in Zolder, bei denen ich gefehlt habe, doch ich denke, dass ich schnell wieder konkurrenzf&auml;hig werde.&ldquo;<br /><br />In der kleinen Klasse IDM Supersport 300 machte Philippe Cavegn erneut Fortschritte. Der absolute Newcomer tritt gegen gestandene Fahrer mit internationaler Erfahrung an. Der Schweizer wirkte nach den Pl&auml;tzen sechs und sieben zufrieden. &bdquo;In Zolder hatte ich in jeder Runde noch zw&ouml;lf Sekunden R&uuml;ckstand auf die Spitzenfahrer, in Schleiz waren es noch acht, im zweiten Rennen sogar nur sechs.&ldquo; Cavegn ist 17 Jahre alt und hat sich innerhalb k&uuml;rzester Zeit profiliert.<br /><br />Die n&auml;chste IDM-Runde findet vom 11. bis 13. August 2017 auf dem TT-Circuit im niederl&auml;ndischen Assen statt.<br /><br />Fotos: Dino Eisele</div>
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