KAWASAKI News
MXGP: Neugebauer im Pech, Büttner und Jasikonis in den Punkten
10.05.2016 00:00:00

Am Wochenende fand im legendären Teutschenthaler Talkessel der Große Preis von Deutschland statt, der einzige deutsche Motocross WM-Lauf und damit ein Heimspiel für das Thüringer Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil. Das Rennen, Runde sieben von 18 der laufenden WM, versprach Hochspannung. Bei wolkenlosem Himmel und sommerlichen Temperaturen kamen stolze 28.000 Fans an die Traditionsstrecke. Eine tolle Bühne für das Trio Filip Neugebauer, Stephan Büttner und Arminas Jasikonis.

Der Tscheche Neugebauer ging in der stark besetzten Klasse EMX250 an den Start und legte als Zweiter seiner Qualifikationsgruppe am Samstag den Grundstein für das Wochenende. Der erste Wertungslauf ging bereits am späten Samstagnachmittag über die Bühne und Neugebauer war vom ersten Meter an hellwach.

Das ganze Rennen kämpfte er um einen Podiumsplatz und verpasste diesen im Ziel lediglich um eine Sekunde. „Ich war so knapp dran an Platz drei, morgen hab ich nochmal die Chance“, so der Routinier im Ziel.

Als am Sonntag der Startschuss zum zweiten Wertungslauf fiel, war der Tscheche mit seiner Pfeil-Kawasaki erneut in der Spitzengruppe zu finden. Bis Runde fünf drehte Neugebauer souverän als Vierter seine Runden, doch dann war es vorbei mit dem Glück.

Neugebauer stürzt

Neugebauer schildert die Situation: „Am Zielsprung war ich zu weit links und in der Luft drückte mich eine starke Windböe noch mehr nach links. Ich kam neben der Strecke auf und verlor die Kontrolle. Nach dem Sturz war an Weiterfahren nicht zu denken, ich habe zwar Schmerzen, aber es ist wohl nichts Schweres. Ich hoffe, so schnell wie möglich wieder zu fahren.“

Sein litauischer Teamkollege Arminas Jasikonis war in der Topklasse MXGP am Start und mit Rang 20 im Qualifying gut für die beiden Finalrennen am Sonntag gerüstet. Am Ende des Tages standen drei WM-Punkte für Arminas zu Buche, der lange Kawasaki-Pilot zeigte sich aber nicht ganz zufrieden mit seinem Renntag. „Das Wochenende insgesamt war okay, eine gute Erfahrung für mich. Nur dass ich in jedem Rennen kleine Stürze hatte, ärgert mich, aber trotzdem ist es toll, in den Top 20 zu kämpfen!“

Nächster Halt: Österreich

Der Thüringer Stephan Büttner ging wie sein Teamkollege Neugebauer in der 250ccm EM-Serie in die Rennen und sprach nach der Veranstaltung von einer positiven Erfahrung. „Eine echt schwere Strecke und ein gutes Rennwochenende liegen hinter mir. Ich hatte die direkte Qualifikation mit Platz 13 in meiner Gruppe geschafft und am Samstag im ersten Lauf eine solide Leistung mit Platz 18 abgeliefert.

Im zweiten Lauf hatte ich wie am Vortag schon einen guten Start und lag anfangs in den Top 10. In der dritten Runde musste ich leider zu Boden. Aber ich habe gekämpft und bin von ganz hinten auf Platz 16 gekommen. Mit meiner Leistung bin ich recht zufrieden und freue mich auf den nächsten ADAC MX Masters-Lauf in zwei Wochen in Möggers (AUT).“

Alle Ergebnisse

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